Hier veröffentlichen wir demnächst unsere neuen Termine und evtl auch eine neue Location!

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Aktuelles

200. Repaircafé
Kurzvideo zum Jubiläum

(Quelle: Nordkurier)
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Rostocker mit Herz
für
Maritimes:
Jochen Pfeiffer im Porträt
(Video, Quelle: MV1)
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Die Entwicklung der Luftfahrt in Rostock:
die Geschichte der Heinkel- und Arado-Werke

Hier weitere Infos...
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 Traditionskabinett Fischkombinat Rostock 1952 - 1990
Rostocker Hochseefischerei

Hier weitere Infos...
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11 Jahre Repaircafé Rostock, ein Resümee

Nachdem die Stadt uns ganz schön im Regen stehen lässt und sich mit
alternativen Vorschlägen komplett zurück hält,
möchte ich das Ergebnis von 

11 Jahren Repaircafé Rostock -Stadtmitte-

auch einmal in Worten und Zahlen darstellen.

Allerdings nicht ohne mich zuerst bei meinen Mitarbeitern

auf das herzlichste zu bedanken,

die mir über die Jahre

mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen

dieses Repaircafé erst ermöglicht haben
und auch weiter motiviert sind, weiterzumachen!
Und natürlich am besten im
ehemaligen Schifffahrtsmuseum in der August-Bebel Str. 1!

 

Wir waren (und werden es wieder) das erste Repaircafé, welches 2x im Monat für unsere Gäste

(wir haben keine "Kunden")  geöffnet hat.


Wir haben dabei ausschliesslich Geräte aus der Elektro- und Unterhaltungselektronik 

zur Reparatur angenommen!

Nämlich insgesamt 5024!

Wir durften von April 2014 bis Dezember 2025 insgesamt 4935 Gäste empfangen

bei insgesamt 224 Veranstaltungen und

durchschnittlich 22 Gästen pro Veranstaltung!

Unsere Erfolgsquote liegt/ lag bei ca. 65-70%,

angesichts der Ersatzteilversorgung und unserer "Kreativität" ein SUPER Ergebnis!

 

Aber auch gelebte Nachhaltigkeit:
von ca. 12,4 Tonnen ursprünglichem Elektroschrott konnten wir immerhin
ca. 8,6 Tonnen vor dem Wertstoffhof retten-

 Hier einmal die Gesichter, die das ganze überhaupt erst möglich machen:

(und nochmal mein allerherzlichsten Dank für eine Superschöne gemeinsame Zeit!)

Andreas1jjjjjjjjHarald olaf1Andreas2  
   
   
   
   

 

 

 

 

 

Retten wir gemeinsam ein besonderes Denkmal Rostocks jetzt!

Die Societät Rostock 1794 und ihr Haus

Fast gegenüber vom Steintor steht in der August-Bebel-Straße ein Haus, welches uns sehr viel lnteressantes aus der Rostocker Geschichte erzählen kann, ein Rostocker Denkmal von herausragender Bedeutung. Es entstand vor etwa 170Jahren im Auftrag der Societät, einer Clubgesellschaft Rostocker Bürger. Als städtebaulicher ,,Eingang" zu der Mitte des 19. Jahrhunderts beginnenden Stadterweiterung südlich der historischen Altstadt, der heutigen Steintor- Vorstadt, ist das Haus ein besonderes Zeugnis Rostocker Baugeschichte. Vor seinem Bau wurden hier die alten Wallanlagen verfüllt und überformt und die Schanzenanlage mit Zwinger südlich des Steintores geschliffen.

1858 zog die Societät in dieses Gebäude ein und machte damit zugleich ihr bisheriges Haus in der Steinstraße, errichtet um 1801 auf dem Gelände des ehemaIigen Johannis-Friedhofs, für die städtische Kunstsammlung frei.

Die Societät war 1794 von 87 der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer Rostocks als ,,Verbindung gebildeter Männer" zum geselligen Vergnügen und zur "literarischen Unterhaltung" gegründet worden. lhr erster Administrator war Kammerherr Justizrat Baron von Forster. Der Herrenclub hatte nur finanzstarke Mitglieder, denn es war ein Jahresbeitrag von 20 Mark zu entrichten - für damalige Verhältnisse viel Geld. ln ihren Glanzzeiten hatte die Societät zu Rostock etwa 500 Mitglieder. Dazu zählten u.a. der Apotheker und Unternehmer Friedrich Witte und der Mediziner Georg Gustav Detharding sowie zahlreiche Professoren der Universität und Kaufleute. ln diesem Haus spielten die Herren täglich Billard und Karten, in Lesesälen stand eine reiche Bibliothek zurVerfügung. Hier wurde gespeist und getrunken, über Politik und Geschäfte gesprochen, und sicher so manches Geschäft angebahnt. Zu den Bällen im Haus hatten auch Damen Zutritt.

Wenn die Wände des Hauses erzählen könnten, wäre so manches über das Rostock der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu erfahren. Die Teilnehmer wissenschaftlicher Tagungen trafen sich in diesem Haus und auch Kaiser Wilhelm stattete der Societät einen Besuch ab, als er bei Rostock ein Manöver seines Militärs besuchte.

Am 27. Dezember 1881 vereinigte sich die Societät mit dem Kunstverein zu Rostock. Gemeinsames Anliegen war die Mehrung und Erhaltung einer Kunstsammlung für die Stadt Rostock. Nun fand in diesem Haus jährlich im Frühjahr eine Gemäldeausstellung mit häufig auch bedeutenden Kunstwerken statt. Der Zugang zur Sammlung war sonntags und mittwochs unentgeltlich.

Am 1. November 1894 feierte im Haus die Societät Rostock ihr 100-jähriges Stiftungsfest.

lm März 1901 kaufte die Stadt Rostock das Vereinsgebäude, um in dessen Räumen das geplante ,,Museum für Kunst und Altertümer" unterzubringen. Die dazu notwendigen Umbauten wurden nach den Plänen des Rostocker Stadtbaudirektors Gustav Dehn ausgeführt. Das Gebäude erhielt u.a. einen großen Oberlichtsaal für die Präsentation der Kunstsammlung. Die unteren Räume wurden dem ,,Verein für Rostocker Altertümer", die oberen dem Rostocker Kunstverein zur Nutzung übergeben. lm Herbst 1903 konnten beide Vereine ihre Sammlungen dem Publikum zugänglich machen. Die Führung des Museums, die Pflege und Erweiterung der Sammlungen oblag den Vereinen. Die Verantwortung für das Haus lag bei der Stadt. 1923 entstand eine Museumsverwaltung beim Rat der Stadt, die zwar geringe aber regelmäßigefinanzielle Mittel für das Haus und auch für die Sammlungen erhielt. Sie erwarb auch Werke von Rang, wie von Käthe Kollwitz, Ernst Barlach, Emil Nolde, Christian Rohlfs und Max Slevogt. 1926 zeigte das Museum eine Ausstellung der ,,Vereinigung Rostocker Künstler", die seit 1919 in Rostock die klassische Moderne vertrat. Das war für die sich entwickelnde Rostocker Künstlerszene natürlich von großem Wert.

1928 gelang es, für das Museum eine Ur- und frühgeschichtliche Sammlung zu erwerben, welche ganz Mecklenburg betraf. Sie wurde als Abteilung in die Altertumssammlungen eingegliedert.

1932 erfolgte eine Neuordnung der Altertumssammlungen nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten durch den an das Museum berufenen Lübecker Kunsthistoriker Hans Arnold Gräbke. Er arbeitete auch zielstrebig an der Erweiterung der Sammlungen mit dem Ziel, ein Gesamtbild bürgerlicher Kultur und Geschichte über Gegenstände der Kunst und des Kunsthandwerks zu vermitteln.

Nach dem 30. Januar 1933 wurden der,,Kunstverein zu Rostock" und der,,Verein für Rostocks Altertümer" aufgelöst und ihre Sammlungen der ,,Reichskammer der bildenden Künste" des Nazi-Staates unterstellt.

1936 wurde das 1902 von der Deutschen Kolonialgesellschaft in Rostock gegründete Museum für Völkerkunde und auch das Ratsarchiv in das Museum eingliedert, welches nun den Namen ,,Städtisches Museum" erhielt. Es sonderte im Laufe der Nazi-Herrschaft sogenannte ,,entartete Kunst" aus den Beständen aus.

Während des Krieges erfolgte eine Auslagerung von Kulturgut in Tresore und Bunker. Andere Sammlungsteile brachte man in die Dorfkirchen von Belitz und Kavelstorf, die Gutshäuser von Tessenow, Niekrenz und Plüschow sowie in die Schlösser Erdmannsorff und Calorath. Bei den Auslagerungen waren Verluste nicht zu vermeiden. Die völkerkundlichen Sammlungen, darunter die mecklenburgischen Trachten, gingen fast vollständig verloren. Verluste entstanden auch durch Zerstörungen an Gemälden, Möbeln und sakraler Kunst.

Das Gebäude war im Krieg durch Bomben nicht direkt getroffen. Die Bombenexplosionen in der Umgebung, vor allem bei der Zerstörung des gegenüberliegenden Stadttheaters, werden jedoch Wirkungen für das Museumsgebäude gehabt haben.

Unmittelbar nach dem Ende von Krieg und Faschismus wurde als erste eine Ausstellung mit Werken von Ernst Barlach schon am 28. Oktober 1945 eröffnet. Anlässlich des 1. Mai 1946 findet die offizielle Wiedereröffnung des Hauses als ,Museum der Stadt Rostock" mit rückgeführtem ausgelagertem Kulturgut statt. Die Rückführung und Einordnung der Sammlungen wurden danach fortgesetzt.

1959 ist eine neue stadtgeschichtliche Ausstellung unter dem Titel ,,Rostock - eine sozialistische Stadt" fertiggestellt und kann öffentlich gezeigt werden.

Am 4. Juli 1965 öffnet im Haus an der August-Bebel-Straße die erste ,,Bienale der Ostseeländer" mit Werken der bildenden Kunst aus allen Staaten an der Ostsee. Sie findet als Teil der seit 1958 in Rostock und anderen Orten an der DDR- Ostseeküste stattfindenden Ostseewoche statt. Bis zur Eröffnung der Kunsthalle 1969 bleibt das Museum Heimstatt der Bienale.

Am 3. Juli 1958 wird zur 75O-Jahrfeier der Stadt Rostock im Museumsgebäude an der August-Bebel-Straße ein Schifffahrtsmuseum eröffnet. Es ist im Zusammenhang mit der Entwicklung der maritimen Wirtschaft, Forschung und Ausbildung in Rostock seit einigen Jahren vorbereitet worden. Die kulturhistorischen Sammlungen werden zum größten Teil eingelagert. Die verfügbaren Magazine sind jedoch beengt und z.T. in einem nicht guten Zustand. Ein neues Kulturhistorisches Museum wird angestrebt, lässt aber auf sich
warten. Das Schifffahrtsmuseum hat von Beginn an hohe Besucherzahlen, die sich Jahr für Jahr erhöhen. 1987 besuchen 319.605 Personen das Haus, darunter 29.054 Schüler, die mit ihren Schulklassen kommen. Von 1975 bis 1989 sind es insgesamt 5 Millionen Besucher. Die Ausstellungen im Haus werden weiterentwickelt und regelmäßig finden Sonderausstellungen statt. Auch die Veranstaltungstätigkeit ist sehr vielfältig. Das Schifffahrtsmuseum prägt wesentlich das Kulturangebot in Rostock, auch für die Touristen. Die DSR richtet hier ihr Traditionskabinett ein.

Am 4. November 1982 erhält das Haus im Treppenaufgang ein farbenfrohes Fenster, gestaltet vom Maler Karl-Heinz Kuhn. Es ist der Geschichte der Seefahrt gewidmet.

Ende 1990 wird das Schifffahrtsmuseum mit dem Schiffbaumuseum auf dem Traditionsschiff in Schmarl zu einer Betriebseinheit zusammengelegt. Der Museumsstandort August-Bebel-Straße bleibt aber erhalten. 1998 feiert das Schifffahrtsmuseum Rostock hier sein 30jähriges Bestehen.

lm Zusammenhang mit dem aufwendigen Herrichten des Traditionsschiffes zur IGA 2003 mehren sich Diskussionen über eine Verlagerung der finanziellen Mittel vom Objekt August-Bebel-Straße zum jetzt so genannten Schifffahrtsmuseum auf dem Traditionsschiff. Der Bund ließ sein Kulturentwicklungsprogramm für die neuen Bundesländer auslaufen. Damit fielen auch für das Rostocker Schifffahrtsmuseum Fördermittel weg. Nachdem der Keller des Hauses mit dem "Klub der Fahrensleute" für Besucher schon vorher geschlossen worden war, wurde das Museum in der August-Bebel-Straße Ende 2003 ganz geschlossen. Daswar für die Kulturlandschaft Rostocks eine schwerwiegende Entscheidung.

2005 wurde der Unmut über die Schließung des Schifffahrtsmuseums August- Bebel-Straße in der Stadt zunehmend größer. Auf lnitiative und mit Unterstützung von Oberbürgermeister Roland Methling prüften maritime Vereine und Protagonisten der maritimen Geschichte Rostocks Wege zur Wiedereröffnung des Hauses mit seinen wertvollen Sammlungen. lm Ergebnis entstand die ldee, einen Verein als Träger für die öffentliche Präsentation der im Haus vorhandenen Sammlungen zu gründen.

Am 29. März 2005 gründeten neun Rostockerinnen und Rostocker in einem Raum des Hanse Sail Büros den Verein ,,Societät Rostock maritim" mit dem vordringlichen Ziel, das im Museum August-Bebel-Straße vorhandene maritime Kulturgut der Stadt wieder öffentlich zugänglich zu machen. Vorsitzender des Vereins wurde Dr. Robert Rosentreter. Als erstes begannen die Mitglieder des Vereins, die Räume entsprechend herzurichten. Da war viel zu tun. Die Unterstützung Rostocker Betriebe, wie der DSR und des Hafens, waren dabei besonders wertvoll. Wichtige Unterstützung erhielt der Verein auch von der Agentur für Arbeit durch ABM und die Vermittlung von sogenannten ,,Eineuro- Jobbern". Ein Vertrag zwischen dem Verein und der Stadt regelte alle Fragen der Zusammenarbeit.

lm Juni 2006 wird das Haus wieder geöffnet. Der Verein ,,Societät Rostock maritim" entfaltet von Anbeginn an eine vielseitige Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeit. Das führte zu guten Besucherzahlen, auch von Touristen, und insgesamt zu einer großen Akzeptanz dieses Kulturangebotes in Rostock. 2007 werden 12 Ausstellungen gezeigt. Herausragend waren die Exposition zur Luftfahrtgeschichte Rostocks und eine gemeinsam mit der Schiffswerft Barth gezeigte Sonderausstellung ,,Schiffspoträts - Kapitänsbilder aus Barth". ln den Jahren 2005 bis 2009 werden vom Verein im Haus mehr als 22O Veranstaltungen durchgeführt, 89 Mal der,,Montagstreff maritim" und 24 Mal ,,Societät am Sonntag", vorwiegend mit Konzerten. 103 Vorträge, 28 Ausstellungseröffnungen, 26 Buchlesungen bzw. Buchpräsentationen, Filmvorführungen, Gesprächsrunden und auch Betriebstreffen gehörten zum Programm.

Am 3. November 2006 eröffnete der Verein ,,Klönsnack Rostocker 7" im Haus eine,,Kurt Dunkelmann Stuw", die bis 2013 hier Gastrecht hatte.

Da einige der älteren Mitglieder des Vereins ausgeschieden waren, musste im August 2009 ein neuer Vorstand die Verantwortung übernehmen. Zum Vorsitzenden wurde Jochen Pfeiffer gewählt. Unter seiner Leitung setzte der Verein seine erfolgreiche Arbeit fort, viele neue ldeen wurden entwickelt und umgesetzt. Die ,,Societät Rostock maritim" ist mit ihrem Angebot aus der Rostocker Kulturlandschaft auch heute nicht wegzudenken. Mehrere Vereine fanden hier ein Zuhause. Die Kulturstiftung Rostock nutzt das Haus für ihre Aktivitäten

lmmer wieder wurden Versuche unternommen, Lösungen für die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes zu finden. Manchmal waren sie zum Greifen nahe. So standen 2010 6 Millionen Städtebaufördermittel bereit. Es scheiterte am Ende wohl an einer Million Euro, die die Stadt bereitstellen musste. Diese Entscheidung wurde nicht getroffen.

2013 erarbeitete der Restaurator Jörg Schröder ein denkmalpflegerisches Gutachten mit vielen wertvollen Vorschlägen.

lm Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur 800-Jahrfeier Rostocks entstand ein museales Nutzungskonzept für das Haus. Es sah eine Erweiterung der stadtgeschichtlichen Ausstellungen des Kulturhistorischen Museums vor, aber vor allem auch Möglichkeiten, um die wertvollen Kunstbestände der Stadt, darunter den Bömer-Bestand aus der Nazi-Aktion,,entartete Kunst", ein besonderes Kleinod der Rostocker Kunstsammlungen, endlich in angemessener Form öffentlich zeigen zu können. Die für diese Nutzung des Hauses nötigen finanziellen Mittel wurden durch die Stadt jedoch nicht bereitgestellt.

Danach entstand die ldee, im Haus August-Bebel-Straße 1, das geplante Archäologische Landesmuseum unterzubringen. Die Untersuchungen ergaben, dass das Haus dafür nicht geeignet ist.

Obgleich die Baumängel immer sichtbarer wurden, wurden keine Entscheidungen zum Beginn einer komplexen Sanierung getroffen. Lediglich Einzelmaßnahmen vor allem für den Brandschutz konnten realisiert werden. Ein Schutzgerüst gegen herabfallenden Putz wurde an der Straßenfront installiert.

Da die Diskussionen um den Zustand des Hauses in der Stadtgesellschaft immer heftiger wurden, wurde ein neues Gutachten in Auftrag gegeben, um die Eignung des Hauses für das Archiv der Stadt und die Bibliothek zu prüfen. Dabei zeigte sich erneut, dass das Gebäude ohne größere bauliche Maßnahmen für Nutzungszwecke mit hohen Bodenlasten nicht geeignet ist.

Aus diesem Gutachten wurde der Schluss gezogen, dass das Haus gesperrt werden muss, da seine Standsicherheit nicht gewährleistet sei. ln Zeitungsberichten war zu lesen, dass das Gebäude kurz vor dem Einsturz stehe. Daraufhin erhielt der Verein Societät Rostock maritim eine Kündigung für die Nutzung des Hauses zum 31.12.2025. Alle Vereine wurden aufgefordert ihre Tätigkeit im Haus einzustellen und das Haus freizuziehen.

Bei der Bewertung der Standsicherheit des Gebäudes gehen die Meinungen von Bausachverständigen auseinander. Die Leitung des städtischen lmmobilienunternehmens KOE sieht eine hohe Gefährdung und drängt auf eine schnelle Schließung des Hauses. Der Verein Societät Rostock maritim hofft immer noch, dass sich ein Weg zur Vermeidung der Schließung findet. Nach Konsultation von Baufachleuten hält die Societät die Notwendigkeit einer Schließung des Hauses wegen ,,einer Gefährdung von Leib und Leben" durch Einsturzgefahr bei Fortsetzung der gegenwärtigen Nutzung für nicht gegeben.

ln der öffentlichkeit der Stadt wächst der Unmut über den Umgang der Verantwortlichen mit diesem denkmalgeschützten geschichtsträchtigen Haus.

Rostocks Oberbürgermeisterin, Eva Maria Kröger, betonte wiederholt, dass ihr sehr an einer guten Zukunft für dieses besonders wertvolle Zeugnis Rostocker Geschichte gelegen ist. Sie weiß, dass ein nicht genutztes Haus auch Geld kostet, aber ohne Nutzen ist, und dass der bauliche Zustand eines nicht genutzten Hauses sich schnell verschlechtert. Aufgrund der Aussagen ihrer Bauverantwortlichen zur Gefährdungssituation in dem Gebäude kann sie in ihrer Verantwortung der Forderung nach Schließung aber wohl nicht widersprechen. Die Oberbürgermeisterin versicherte, dass die Stadtverwaltung auch in der gegenwärtig besonders angespannten finanziellen Situation gemeinsam mit allen lnteressierten alle realen Möglichkeiten für eine Lösung der baulichen und finanziellen Probleme des Hauses ernsthaft prüfen werde.

Bei der Sanierung ist ein etappenweises Vorgehen durchaus vorstellbar. Man muss jetzt nicht schon wieder eine teure komplexe Planung in Auftrag geben. Schwerpunkt ist die brandschutztechnische Modernisierung, vor allem die Schaffung eines zweiten Fluchtweges. Nötig ist eine realistische Bestimmung der aktuell notwendigen Baumaßnahmen und ihrer Abfolge.

Das Haus jetzt zu schließen, ist offensichtlich wenig zielführend. Darum rufen die Societät sowie ihre Freunde und Förderer die Rostocker Stadtgesellschaft, die Einwohnerinnen und Einwohner, die Unternehmen und Öffentlichen lnstitutionen, die Vereine auf: Retten wir dieses geschichtsträchtige Haus, dieses wertvolle Denkmal unserer Stadt gemeinsam - jetzt. Natürlich liegt die Verantwortung dafür in erster Linie bei der Stadt, ihrer Bürgerschaft, ihrer Verwaltung. Aber wir wissen, die Stadt braucht unsere Unterstützung. Darum möge jeder überlegen, welchen Beitrag er leisten kann.

Rostock braucht dieses Haus für seine Zukunft, als Stätte der Begegnung der Generationen, als Ort der Bildung und Kultur. Wer dieses Haus aufgibt, gibt ein besonders wertvolles Zeugnis der Rostocker Geschichte auf. Das darf nicht geschehen. Leisten wir dazu unseren Beitrag!

Zusammen mit den Überlegungen zu den baulichen und finanziellen Problemen ist die Erarbeitung einer Nutzungskonzeption für das Haus jetzt besonders wichtig. Die Societät Rostock maritim hat einen ersten Vorschlag für ein solches Nutzungskonzept erarbeitet und der Stadtverwaltung übergeben. Darüber sollte man jetzt diskutieren und zeitnahe einen Beschluss der Bürgerschaft vorbereiten. Daran wird gegenwärtig im Kulturamt der Stadt gearbeitet.

Für die Arbeit am Nutzungskonzept hat die Societät der Stadt folgende Gedanken übermittelt:

Der Verein ,,Societät Rostock" betreibt das Haus August-Bebel-Straße1 im Auftrag der Stadt Rostock nach den Grundsätzen und Rechtsvorschriften der Gemeinnützigkeit als ,,Begegnungs-, Kultur- und Bildungsstätte".

Die Societät leistet mit diesem Haus einen vielseitigen Beitrag zum Kulturangebot im Stadtzentrum von Rostock. Das Haus dient der Bildung und lnformation sowie der Begegnung von Menschen aller Generationen und ldentitäten. Es fördert die lnklusion. Die Societät vermittelt Wissen und Erlebnisse mit Kunst und Literatur, mit Naturwissenschaft und Technik, Wirtschaft, Geschichte, Politik und Philosophie. Das maritime Erbe und die maritime Gegenwart Rostocks haben dabei ihren Platz. ln verschiedenen Formen vermittelt die Begegnungsstätte Kenntnisse und Fertigkeiten zu aktuellen innovativen Entwicklungen bei der Digitalisierung und der Künstlichen lntelligenz, beim Klimaschutz und bei der Durchsetzung des Prinzips der Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen.

Die Angebote der Begegnungsstätte richten sich im Besonderen auch an Familien, an Kinder und Jugendliche. Dazu pflegt sie eine vielseitige Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten. Senioren bietet sie vielfältige Möglichkeiten für eine aktive und interessante Freizeit. Die Begegnungsstätte verbindet individuelle Angebote mit solchen, die Gemeinschaft fördern. Mit speziellen Angeboten fördert sie die lntegration von Migranten in der Stadtgesellschaft

Das Haus der Societät kann Anlaufpunkt für Touristen sein, um diese über Rostock, seine Geschichte und gegenwärtige Struktur sowie touristische Angebote zu informieren. Es ergänzt die lndoor-Angebote für Touristen im Stadtzentrum. Das Haus könnte Ausgangspunkt für Stadtführungen werden.

Die Societät kann ehrenamtlich tätigen Vereinen, lnitiativen und Projekten Rostocks räumliche Möglichkeiten für ihre Treffs und anderen Aktivitäten bieten und das zu günstigen Konditionen. Dazu gehören auch Workshops und Beratungsangebote sowie Veranstaltungen z.B. zur Jugendweihe, zum Schulabschluss, zum Freisprechen nach dem Berufsabschluss oder zu ähnlichen Anlässen.

Die Societät entwickelt eigene Angebote. Dazu gehören Veranstaltungen, wie Vorträge, Lesungen, Buchpräsentationen, Gesprächsrunden, Konzerte, Theater, Filme u.v.a.m. sowie Ausstellungen in einer breiten Vielfalt. Dabei kooperiert das Haus mit kulturellen Einrichtungen und Organisationen. ln Fortsetzung der Tradition des Hauses könnte ein Saal für spezielle Kunstausstellungen, u.a. aus den Beständen der Stadt, gestaltet und mit der Stadt auch vereinbart werden, dass Schiffsmodelle und andere maritime Exponate, soweit sie nicht in Ausstellungen des Schifffahrtsmuseum benötigt werden, weiter im Haus gezeigt werden.

lm Haus sollte die Möglichkeit für ein gastronomisches Angebot gefunden werden, z.B. in der Tradition des ,,Klubs der Fahrensleute". Zu prüfen wäre, ob und wie gesellige Veranstaltungen, auch solche mit Tanz möglich sind.

An kommerziell tätige Veranstalter könnten Räume des Hauses temporär vermietet werden. Auch die ständige Vermietung von kleinen Räumen an Vereine und Organisationen ist denkbar.

Alle diese Nutzungsvorschläge kommen ohne Ertüchtigung von Decken aus.

Gestalten wir in diesem geschichtsträchtigen Haus ein Programm in großer Vielfalt für unser Leben im Heute, ein Gesellschaftshaus der Generationen mitten im Zentrum Rostocks.

Entscheidend ist jetzt, dass das Haus nicht geschlossen wird und damit die Societät kontinuierlich weiterarbeiten kann!

 

 

 

Fotojournalist Manfred Scharnberg führte am 21. Juni in der Societät Rostock Maritim durch seine Ausstellung „Von heute auf morgen“

Rostocker Bürger hatten bereits jetzt die Gelegenheit eine Fotoausstellung sehen, die zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit unser Bundesland in der Landesvertretung in Berlin repräsentieren wird. Mit „Von heute auf morgen“ schlägt Fotojournalist Manfred Scharnberg über dreißig Jahre hinweg einen Bogen von den radikalen Umbrüchen der 90er Jahre bis heute.

Anklam Armuts Trabi Scharnberg klAnklam Armuts-Trabi_Scharnberg.jpg (1994) Der Anklamer Sven Heidemann macht seine Meinung auf dem Trabi deutlich. Die Folgen und Umbrüche der Wende hinterlassen Enttäuschung in der Bevölkerung. ©Manfred Scharnberg

Eine umfangreiche journalistische Zeitreise mit spannenden Alltagsszenen, kurzen Texten und Interviews, die per Mobiltelefon anhörbar sind. Passend zum Jubiläum der Neptun Werft macht die, im Kulturhaus Mestlin sehr erfolgreich gelaufene, Ausstellung Station in der Societät Rostock Maritim, bevor sie nach Anklam und Berlin weiterzieht. Schließlich ist ein wesentlicher Teil der Fotos in der Hansestadt entstanden.

Am Samstag den 21. Juni ab 11 Uhr führte Manfred Scharnberg persönlich durch die Ausstellung, berichtete über die Entstehung der Arbeit und stand für Fragen zur Verfügung.

Die Ausstellung zeigt Transformation pur. Sie regt zur Beschäftigung mit dem Wandel in MV an. Denn in den Dokumentarfotos und Texten aus Anklam, Barth, Rostock und Schönberg findet man viele Berührungspunkte zur eigenen Historie, zu selbst Erlebtem.

 

35A4396 Neptun Scharnberg

(2022) Das Maschinenraum-Modul „FERU“, Herzstück eines Kreuzfahrtschiffes, wird aus der Schiffbauhalle der Neptun Werft Rostock geschoben. ©Manfred Scharnberg

 

 

 

 

 

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 (2022) Manche mögen es nass. Während des Trabant-Treffen in Anklam schütten leicht bekleidete Showgirls Wasser auf freiwillige Teilnehmer beim „Sexy Carwash“. ©Manfred Scharnberg

 

 

 

 

 

Barth 35A1526 SUP Scharnberg

 (2024) Eine Gruppe Touristen verlässt mit einem Guide den Stadthafen von Barth zum „Sunset SUP“. ©Manfred Scharnberg











INFO:

„Von heute auf morgen“ Fotoausstellung von Manfred Scharnberg

Bis zum 26.7.25 in der Societät Rostock Maritim, August-Bebel-Str. 1, 18055 Rostock,

Öffnungszeiten: 10 -16 Uhr, So. geschlossen, 5 Euro Eintritt für alle Ausstellungen.

FLR Logo

Der Förderkreis Luft- und Raumfahrt Mecklenburg/Vorpommern e.V.  ist ein Verbund von Enthusiasten unterschiedlichster Interessensgebiete rund um die Luft- und Raumfahrt in M/V.

Im Augenblick liegt sein Schwerpunkt vor allem in der geschichtlichen Aufarbeitung und der Publikation der Themen rund um die ereignisreiche Luftfahrtgeschichte dieses Bundeslandes.

Schlagworte wie Anklam, Peenemünde, Rechlin, Rostock, Lilienthal, Werner von Braun, Pabst von Ohain, Fokker usw. usf. verdeutlichen, dass dies ein weites Feld ist.

So hat der Verein inzwischen vier Publikationen herausgegeben, in denen beispielsweise die Geschichte der Seefliegerwettbewerbe vor Heiligendamm 1912 und danach oder das Schicksal von Arno Geertz, dem Erfinder des Schleudersitzes, beleuchtet werden.

Die jüngste Publikation "Rostocker Luftfahrtgeschichten-Personen und ihre Wirkungsstätten" beleuchtet in kleinen Beiträgen die Menschen und Gebäude in Bezug auf die kurze, aber intensive Geschichte des Flugzeugbaus in Rostock von 1922 bis 1945.

Es werden die handelnden Personen hinter den Firmenbossen bei Heinkel, Arado und Bachmann vorgestellt und die Auswirkungen auf die Stadtentwicklung kurz angerissen.

Der Verein hat diesbezüglich in jüngster Zeit wesentliche Beiträge zur vielbeachteten Ausstellung "Heinkel in Rostock- Innovation und Katastrophe" geleistet, die bis zum 22.01.2023 in Rostock zu sehen war.

Sie beleuchtete die Auswirkungen der Ansiedlung der Flugzeugwerke in Rostock auf die Entwicklung der Stadt und ihrer Menschen und trug so wesentlich zur Enttabuisierung des Themas „Heinkel in Rostock“ bei.

Ziel unserer Mitglieder ist es, dass es in naher Zukunft eine wie auch immer geartete ständige Ausstellung in der Hansestadt gibt, die dieses nicht unwesentliche Kapitel der Rostocker Stadtgeschichte aufbereitet und entsprechend darstellt, getreu dem Motto: „Man bewältigt eine schwierige Vergangenheit nicht, indem man ihre Spuren verwischt.“

Wir werden weiterhin versuchen uns mit der Bürgerschaft, dem Kulturhistorischen Museum Rostock, dem Phantechnikum Wismar, dem Luftfahrtechnischen Museum Rechlin, der Universität Rostock, dem Flughafen Rostock Laage und weiteren Institutionen und Personen zu vernetzen, um diesem Ziel näher zu kommen.

In der „Societät Rostock Maritim“ können Sie unsere bescheidene Ausstellung zur Rostocker Luftfahrtgeschichte besichtigen.

Unsere Publikationen können sie über das Kontaktformular unserer Website flrmv.de oder per Email über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! direkt beim Vorstand beziehen.

Über das Kontaktformular bieten wir bei Bedarf auch Führungen an.

50-jähriges Jubiläum der Ausstellung „Akt & Landschaft“

von Klaus Ender (AFIAP) (* 02.04.1939  † 18.03.2021)

vom 16. März bis 27. Sep. 2025 in der Societät Rostock

Vernissage am 15. März 2025 um 16.00 Uhr

Klaus Ender 31975 – vor 50 Jahren initiierte Klaus Ender die erste Aktausstellung der damaligen DDR. Zehn Jahre Einsatz hatte es bedurft, bis er diesen Traum verwirklichen konnte. Ein erster Versuch 1965 in Sassnitz auf Rügen war gescheitert. Die Zeit war noch nicht reif. Doch der Ästhet gab nicht auf. Zahlreiche Veröffentlichungen in „Das Magazin“ und anderen Zeitschriften sowie seine dezente Darstellung des weiblichen Körpers überzeugten. Er konnte den Fotografiker Gerd Rattei als Partner gewinnen. Beide eröffneten am 16. September 1975 auf der Freundschaftsinsel in Potsdam diese Ausstellung. Sie sollte Geschichte schreiben und eine Anerkennung dieses Genre bewirken. Aufgrund des riesigen Erfolges in Potsdam zog „Akt & Landschaft“ als Wanderausstellung durch weitere Städte und konnte über 100.000 Besucher verzeichnen. Eine dieser Städte damals war Rostock. Natürlich wollten die Kulturfunktionäre am Erfolg teilhaben und erhoben die Ausstellung 1979 zur Triale, an der sich alle DDR-Fotografen beteiligen konnten. Die sensible Auffassung des Pioniers der Aktfotografie wurde mit stilprägend.


2012 präsentierte die Societät diese Schau erneut. Um viele Aufnahmen ergänzt, zeigt die legendäre Exposition inzwischen fast sechs Jahrzehnte künstlerischer Aktfotografie. So sind über Klaus Ender 4die Hälfte der jetzt gezeigten Bilder neu in der Präsentation. Der Darstellung in Schwarz-Weiß blieb der Fotograf treu. Seine Modelle wirken hinreißend frisch, natürlich und selbstbewusst. Oft verband Ender die Schönheit der Landschaft mit der des weiblichen Körpers, und wies so darauf hin, wie verletzlich Mensch und Natur sind und die Harmonie zwischen beiden existenziell ist.

Klaus Ender 11962 war der Saisonbäcker in Thiessow auf Rügen gestrandet, im Gepäck seine Kamera. Die Faszination für die Fotografie hatte er längst entdeckt und sie sollte ihn zeitlebens begleiten. Im Jahr 1963 entstanden die ersten Aktaufnahmen und bereits 1965 veröffent­lichte er – noch als Amateur – die ersten Bilder in „Das Magazin“, für das er zehn Jahre tätig war. Der Autodidakt erhielt 1966 auf Grund seiner fotogra­fischen Leistung die Zulassung für frei­schaffende journalistische Tätigkeit. 1979 zeichnete ihn der Welt­verbandes für Kunst­fotografie (FIAP) mit dem internationalen Ehrentitel ARTISTE FIAP (AFIAP) aus. Das Ministerium für Unterricht und Kunst in Wien stufte ihn 1982 als „Bildender Künstler der Fotografie“ ein.

Die Ausreise nach Österreich 1981 bezahlte der Initiator der ersten Aktausstellung teuer. Ein Abtrünniger wurde in der DDR aus allen Archiven getilgt. So überging man die Ausstellung von 1975 und erklärte die von 1979 zur ersten – eine Geschichtsverfälschung noch bis weit nach der Wende. Doch den Namen Klaus Ender aus der Geschichte und der Erinnerung der Menschen zu löschen, gelang nicht.

1996 kehrte der Naturliebhaber zurück auf die Insel Rügen – zurück zu der Insel, die ihn einst bewogen hatte, die Fotografie zu seinem Beruf zu machen. Seitdem widmete er sich wieder verstärkt der Aktfotografie und lies seine „Akt & Landschaft“ wieder aufleben. Der Ästhetik fühlte er sich immer verbunden und beugte sich keinem Zeitgeist. Bis hin zu seinem letzten Modell, das er auf Fuerteventura fotografierte, stand die natürliche Sinnlichkeit im Fokus. Die Unbefangenheit, die seine Bilder ausstrahlen, üben einen besonderen Reiz auf den Betrachter aus und machen sie unverwechselbar. Er verstand es meisterhaft, die Modelle von ihrer schönsten Seite zu präsentieren, ihre Körpersprache in ein Gleichgewicht zu bringen und ihnen ihre Persönlichkeit zu bewahren.

Bis zum Schluss war die Fotografie seine Passion. Ob Akt oder Landschaft, ob Natur­studien oder Techniken wie Infrarot – seine bewegenden Bilder zeugen von großem Respekt vor der Klaus Ender 2Natur. 2002 erwachte sein lyrisches Talent (wieder). Als Dichter und Aphoristiker widmete er sich der deutschen Sprache und bewies auch in diesem Genre eine besondere Sensibilität im Umgang mit Themen wie Trauer und Abschied, aber auch Liebe, Glück oder innerem Frieden. Im eigenen Art Photo Verlag erschienen und er­scheinen Aktbücher, Gedicht- und Aphorismus-Bildbände, Kunstkarten, Kalender u. v. m.

Klaus Ender wünschte sich, dass die ästhetische Aktfotografie auch in Zukunft ihren Platz findet. Seine Ausstellung trägt diesen Gedanken weiter. Über die gesamte Dauer sind seine Bücher und andere Publikationen erhältlich, darunter auch der Kalender „Akt & Landschaft“ für 2025 – eine Jubiläums­ausgabe, die ausschließlich Fotografien der ersten Schau von 1975 enthält, sowie der „Ganz persönliche Jahresbegleiter“.

Die BILD schrieb nach seinem Tod: „Mit seiner unverwechselbaren Kunst hat er sich ein bleibendes Denkmal gesetzt.“

Veranstaltungen in der logo neu klein Societät Rostock maritim e.V.
Alle Angaben ohne Gewähr
Programme und Termine 2025


Mit allen
Terminen für das Repaircafé

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10:00Uhr bis 16:00Uhr
Sonntags geschlossen außer bei Veranstaltungen

logo neu klein           2025     logo neu klein
Januar  Datum/Zeit  Veranstaltung  Beschreibung
02.01.2025 und
16.01.2025

13:00- 16:00Uhr
Repair Café Gemeinsam reparieren  
14. + 21. + 28. Januar
jeweils um 19:00 Uhr

 

"Rostock singt"-
jetzt in unserem Haus!
Wann? An jedem Dienstag, an dem in M/V Schule ist. Nähere Info´s unter:
www.rostocksingt.de


Februar  
06.02. und
20.02.2025

13:00- 16:00Uhr
Repair Café
 
18. + 25. Februar
jeweils um 19:00 Uhr
"Rostock singt"-
jetzt in unserem Haus!
Wann? An jedem Dienstag, an dem in M/V Schule ist. Nähere Info´s unter:
www.rostocksingt.de
März
06.03. und
20.03.2025
13:00- 16:00Uhr
Repair Café   Gemeinsam reparieren
im Repair Cafe'

 
Osterei  SAMSTAG
29.03.2025
Ostermarkt in der Societät

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Ständige Dauer- ausstellungen

„Die Geschichte der Schifffahrt“

„Kabinett der Helmtaucher“

„Kabinett über den Flugzeugbau der Heinkel-Werke“

16. März bis 27. September

Vernissage: 15.März  um 16.00 Uhr

Finnissage: 27. Sept. um 16.00 Uhr



Fotoausstellung Fotoausstellung von Klaus Ender 1975 bis 2025
50 Jahre „Akt & Landschaft“
Weitere Info´s  >>Hier<<
 
Der Flyer >>Hier<<
     
  Dauerausstellung In der Ausstellung
"Das Gold der Ostsee"
zeigen wir zauberhafte, handgefertigte Gegenstände aus Bernstein in maritimem Ambiente.
.. 
Dauerausstellung In der Ausstellung "Erinnerungen an eine verlorene Heimat" zeigen wir Foto´s, Bücher und anderes, die an die Flucht aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland erinnern...
April
03.04.2025 und
17.04.2025
13:00-16:00Uhr
Repair Café Gemeinsam reparieren
im Repair Cafe'




16. März bis 27. September

Vernissage: 15.März  um 16.00 Uhr

Finnissage: 27. Sept. um 16.00 Uhr

 Fotoausstellung Fotoausstellung von Klaus Ender 1975 bis 2025
50 Jahre „Akt & Landschaft“
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Ständige Dauer- ausstellungen
Mai
08.05. und
22.05.2025
13:00-16:00Uhr
Repair Café   Gemeinsam reparieren
im Repair Cafe'
  19.05.2025 bis zum 26.07.2025

 

Zwei eigenständige Reportagen im
Abstand von 30 Jahren
"Von heute auf morgen"
hat sich nach der Wende für
Menschen im Osten Deutschlands fast alles geändert.
Manfred Scharnberg, der diese harten Umbrüche Anfang
der 90er Jahre als Fotojournalist eingefangen hat,
besuchte erneut dieselben Orte in Mecklenburg-Vorpommern.
Das sind Schönberg, Rostock, Barth und Anklam.
Entstanden sind zwei eigenständige Reportagen im
Abstand von 30 Jahren, die in der Ausstellung „Von heute
auf morgen“ einander gegenüber gestellt werden. Es ist
ein spannender Blick auf die Veränderungen in unserer
heutigen Gesellschaft.
Wir freuen uns auf Sie!
Hier dazu der Flyer: >>xx<<
  16. März bis 27. September

Vernissage: 15.März  um 16.00 Uhr

Finnissage: 27. Sept. um 16.00 Uhr

Fotoausstellung Fotoausstellung von Klaus Ender 1975 bis 2025
50 Jahre „Akt & Landschaft“
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„Die Geschichte der Schifffahrt“

„Kabinett der Helmtaucher“

„Kabinett über den Flugzeugbau der Heinkel-Werke“

Juni
05.06. und
19.06.2025
13:00-16:00Uhr
 
Repair Café   Gemeinsam reparieren im Repaircafé
  19.05.2025 bis zum 26.07.2025 Zwei eigenständige Reportagen im
Abstand von 30 Jahren
"Von heute auf morgen"
hat sich nach der Wende für
Menschen im Osten Deutschlands fast alles geändert.
Manfred Scharnberg, der diese harten Umbrüche Anfang
der 90er Jahre als Fotojournalist eingefangen hat,
besuchte erneut dieselben Orte in Mecklenburg-Vorpommern.
Das sind Schönberg, Rostock, Barth und Anklam.
Entstanden sind zwei eigenständige Reportagen im
Abstand von 30 Jahren, die in der Ausstellung „Von heute
auf morgen“ einander gegenüber gestellt werden. Es ist ein spannender Blick auf die Veränderungen in unserer
heutigen Gesellschaft.

Wir freuen uns auf Sie!
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  21.06.2025
"Von heute auf morgen"
Persönliche Führung durch die Ausstellung: 
 

 

Am Samstag den 21. Juni 2025 ab 11 Uhr führt der Fotojournalist Manfred Scharnberg persönlich durch die Ausstellung, berichtet über die Entstehung der Arbeit und steht für Fragen zur Verfügung.

Eintritt: 5,00 €

  16. März bis 27. September

Vernissage: 15.März  um 16.00 Uhr

Finnissage: 27. Sept. um 16.00 Uhr
Fotoausstellung Fotoausstellung von Klaus Ender 1975 bis 2025
50 Jahre „Akt & Landschaft“
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„Die Geschichte der Schifffahrt“

„Kabinett der Helmtaucher“

„Kabinett über den Flugzeugbau der Heinkel-Werke“

Juli  
  03.07. und 17.07.2025
13:00-16:00Uhr
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  19.05.2025 bis zum 26.07.2025 Zwei eigenständige Reportagen im
Abstand von 30 Jahren
"Von heute auf morgen"
hat sich nach der Wende für
Menschen im Osten Deutschlands fast alles geändert.
Manfred Scharnberg, der diese harten Umbrüche Anfang
der 90er Jahre als Fotojournalist eingefangen hat,
besuchte erneut dieselben Orte in Mecklenburg-Vorpommern.
Das sind Schönberg, Rostock, Barth und Anklam.
Entstanden sind zwei eigenständige Reportagen im
Abstand von 30 Jahren, die in der Ausstellung „Von heute
auf morgen“ einander gegenüber gestellt werden. Es ist
ein spannender Blick auf die Veränderungen in unserer
heutigen Gesellschaft.
Wir freuen uns auf Sie!
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  16. März bis 27. September

Vernissage: 15.März  um 16.00 Uhr

Finnissage: 27. Sept. um 16.00 Uhr
Fotoausstellung Fotoausstellung von Klaus Ender 1975 bis 2025
50 Jahre „Akt & Landschaft“
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„Die Geschichte der Schifffahrt“

„Kabinett der Helmtaucher“

„Kabinett über den Flugzeugbau der Heinkel-Werke“

August 
 
Vortragszyklus

 

175 Jahre Neptunwerft!
4teiliger Vortragszyklus zur Geschichte der Neptunwerft.
Beginn: jeweils 16:00 Uhr mit
Dr. Wolfgang Lange
Der Eintrittspreis beträgt 3€ pro Person und Vortrag

07.08. und 21.08.2025
13:00-16:00Uhr
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  16. März bis 27. September

Vernissage: 15.März  um 16.00 Uhr

Finnissage: 27. Sept. um 16.00 Uhr
Fotoausstellung Fotoausstellung von Klaus Ender 1975 bis 2025
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„Die Geschichte der Schifffahrt“

„Kabinett der Helmtaucher“

„Kabinett über den Flugzeugbau der Heinkel-Werke“

September 
04.09. und 18.09.2025
13:00-16:00Uhr
 
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  16. März bis 27. September

Vernissage: 15.März  um 16.00 Uhr

Finnissage: 27. Sept. um 16.00 Uhr
Fotoausstellung Fotoausstellung von Klaus Ender 1975 bis 2025
50 Jahre „Akt & Landschaft“
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„Die Geschichte der Schifffahrt“

„Kabinett der Helmtaucher“

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Oktober
  02.10. und 16.10.2025
13:00-16:00Uhr
 
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im Repair Cafe'
 
1. Vortrag am 16.10.2025 um 16:00 Uhr

Thema: Nördlich von Rom: Rostock als Zentralort im mittelaltlichen Erdvermessungsprojekt

2. Vortrag am 23.10.2025 um 16:00 Uhr

Thema: Der Rostocker Stadtplan - ein Kunstwerk von europäischem Rang 

3. Vortrag am 20.11.2025 um 16:00 Uhr

Thema: Freimaurerarbeiten des XIX. und XX. Jahrhunderts im öffentlichen Raum Rostocks

 

Eine neue Vortragsreihe:

"Rostocker Geheimnisse"

"Was Historiker und Stadtführer nicht wissen - oder verschweigen"
Eintritt pro Vortrag: 3,00 € pro Person
  Bilderausstellung vom 10.10.2025 bis zum 28.12.2025 Ausstellung
Malerei und Grafik
Jutta Schnauer 
Malerei und Grafik
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„Die Geschichte der Schifffahrt“

„Kabinett der Helmtaucher“

„Kabinett über den Flugzeugbau der Heinkel-Werke“

November 
  06.11. und
20.11.2025
13:00-16:00Uhr
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10:00 bis 17:00Uhr
DER TERMIN STEHT NOCH AUS
Weihnachstmarkt  in der Societätweihnachtskerze Hier weitere Info´s
aniweihnachtsmann bild 0027
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Dezember
  04.12. und 18.12.2025
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Ankündigung Weihnachtsmarkt 2024:

für den kommenden Weihnachtsmarkt 2024 haben wir den Termin bestimmt auf Samstag, den 16.11.2024, ca. 14 Tage vor dem 1. Advent.

Ein Anmeldeformular für Aussteller erhalten Sie xxx hier xxx- als Aussteller melden Sie sich bitte rechtzeitig an, da die Plätze erfahrungsgemäß zeitig vergriffen sind!

Bitte das Formular downloaden, sorgfältig ausfüllen und wieder zurücksenden an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon: Thomas Kielhorn Tel.: 0172 303 26 50

In eigener Sache: Sie haben noch nie ausgestellt, haben einen Sinn für das außergewöhnliche und trauen sich nicht?  Sie malen, zeichnen und basteln, ihre Kreativität leben Sie aus aber keiner weiß das?

Trauen Sie sich ruhig, bei uns kann jeder seine Werke präsentieren, nur das Angebot verschiedener Künstler macht einen Kreativmarkt aus. Daher sehen wir in allen unseren Ausstellern einen echten Gewinn, dazu ergeben sich tolle Kontakte mit anderen Ausstellern und wir freuen uns über jede Bereicherung der kreativen Kultur!

Vielen Dank!

 
Layout by: kHandloik · design